22.5.2013(Montag):

s Auto auszuräumen. Danach sind wir pitschnass und haben anschließend zu tun, die Sachen trocken zu bekommen. Das Auto kann auf dem Marina-Parkplatz umgeparkt werden. (Parkgebühren sind in der Liegegebühr inklusive). Alle Taschen, Kartons, Tüten,....stehen danach an Bord. Wir essen schnell noch etwas und fallen geschafft, aber glücklich, dass alles gut verlaufen ist, todmüde in die inzwischen vorbereitete Vorschiffskoje.

3.5.2013:

Nach dem Frühstück heißt es Putzen und Einräumen. Zuerst verstauen wir das mitgebrachte Essen und Trinken und legen dabei gleich eine Übersicht an, wo wir unsere Vorräte “verstecken“. Wir bezahlen die 61€ Liegegebühren (schon mit 10% ADAC-Rabatt), dürfen aber das Auto bis Montag auf dem Marina-Parkplatz stehen lassen. Gegen 11:00 Uhr verlassen wir die Marina und fahren nach St. Elena zum Liegeplatz der Blue Bandit. Wetter ist sehr schön, Sonne und wenig Wind. Der Rückweg ist einfacher, weil wir die Problemstellen besser kennen. Anlegemanöver (römisch-katholisch) in der Marina St. Elena klappt super. Weiter geht’s mit Putzen und Sachen einräumen (vorrangig Hillu). Jörg beginnt, das Lazy Jack und das Großsegel in den Großbaum einzuziehen, die Rutscher am Mast gängig zu machen und die Segellatten ins Groß einzufädeln. Die gekauften Karten MEGAWIDE in C-Map Max-Format passen in den Lorenz-Plotter (Erleichterung!!).

4.5.2013:

Nach dem gemütlichen Frühstück am nächsten Morgen räume ich die letzten Kartons aus, Jörg schlägt die Selbstwendefock an. Gegen 10:30 Uhr legen wir ab, die Sonne scheint vom blauen Himmel, es ist schwacher Wind. Wir fahren mit dem Motor etwa 5sm, der Autopilot wird ausprobiert (funktioniert gut). Dann setzen wir die Segel und los geht’s hoch am Wind Richtung Osten. Das Steuern geht sehr leicht, das Boot reagiert super. Nach etwa 1h machen wir eine Wende und zurück geht’s raumschots, 7sm sind wir gesegelt.

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Dann holen wir die Segel ein und fahren die letzten 3sm mit dem Motor. Die Tiden-Strömung schiebt uns mit 2kn. Bei der Marina-Einfahrt habe ich die Strömung zwar in der Richtung, aber nicht genügend in der Bootsgeschwindigkeit berücksichtigt, also muss der Käp'tn noch einen entsprechen Hinweis geben. Dann klappt alles gut, auch das Anlegemanöver.
Gegen Abend beschließen wir, Richtung Markusplatz zu laufen. Wir laufen durch typisch italienische Altstadt-Gassen, über Brücken über Kanäle und landen in der Via Garibaldi – einer sehr schönen Straße mit vielen Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Die Straße geht bis zum Canale di S. Marco mit herrlichem Blick Richtung Markusplatz, der Basilika San Giorgio Maggiore und dem Canale Grande. Der Sonnenuntergang liefert super Fotomotive. Bei einem ½ l Rotwein in einer Straßenbar lassen wir den Abend ausklingen.

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5.5.2013:

Am nächsten Tag geht es wieder zum Segeln (10:00 Uhr), vorher wieder 5sm mit Motor, heute bei stärkerem Wind (teilweise bis 25kn) – also Ölzeugwetter und zweimal gerefftes Groß. Hoch am Wind erreichen wir rund 6kn Geschwindigkeit, der Wind kommt wieder aus östlicher Richtung. Ab und zu kommt eine Welle über Deck. Nach etwa 6sm beschließen wir zu wenden, raumschots laufen wir meist 7kn. Der Wind nimmt auf rund 15kn ab. Es macht tollen Spaß, das Gleiten des Bootes durch die Wellen zu erleben. Bevor die Fahrrinne rechtwinklig abknickt, bergen wir die Segel. Dieses Mal fahren wir an der Marina vorbei, die Isola di S.Elena bleibt steuerbord. Wir fahren in den Canale di S.Marco, um uns herum wuselt es von Vaparettos, Fähren, kleineren und größeren Motorbooten. Wir fahren entlang der Riva degli Schiavoni (Flaniermeile) mit den sehr schönen historischen Palästen, dem Dogenpalast, dem Markusplatz mit den beiden Monolithsäulen im Vordergrund, der Basilika San Markus und dem Markus-Turm, vorbei an den unzähligen Gondeln einige Meter hinein in den Canale Grande. Müssen dann aber umdrehen, weil es wohl nicht gestattet ist, dort mit einem Segelboot zu fahren. Vorbei geht’s an der Basilika di Santa Maria della Salute. Wir biegen in den Canale della Giudecca ein und fahren Richtung Kreuzschiff-Terminal, dann wieder zurück vorbei an der Basilika San Giorgio Maggiore (steuerbord), der Isola di S.Elena (backbord) in die Marina.

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Mittagessen, Nachmittagsruhe und dann wollen wir nochmal zu Fuß die Stadt erkunden. Das Wetter macht uns aber einen Strich durch unseren Plan. Es gibt Gewitter und es regnet in Strömen. Also kein Abendbrot in einem netten Restaurant, sondern Bordküche und bald Schlafengehen. Damit wir am nächsten Morgen ausgeschlafen mit den Vaparettos zurück zur Marina Fiorita zu unserem Auto gelangen können und von dort geht es dann ~1150km nach Hause (gegen 23:30 Uhr sind wir dort).

 

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