C:\X:\Kreuz-As-Segeln.de\Vorbereitung_in_Venedig_html_5dd84d94.jpg27.5.2013 (Montag): 7:10 Uhr legen wir ab, der Wind kommt mit 4kn aus Ost, wir fahren unter Motor bis zur Enge zwischen Solta und Brac. Von dort können wir die Segel setzen und laufen mit Groß und Selbstwendefock über 7kn. Der Wind kommt aus Ost mit 17kn, unser Kurs ist 190°. Nach 1h erreichen wir die Nordwestspitze von Hvar und kreuzen im Pakleni-Kanal bis kurz vor den Stadthafen von Hvar. Dort legen wir gegen 10 Uhr an und bezahlen für 2h eine Liegegebühr von 100 Kuna. Lotte und Egon schauen sich die Stadt an und laufen bis zur Festung hinauf und kaufen ein. Hillu geht in ein Cafe, um Internet zu nutzen, Jörg bleibt zum Arbeiten an Bord. Der Blick von der Festung ist besonders schön. In Hvar legen wir 13:00Uhr ab und können entlang der Insel mit Wind aus Ost hoch am Wind 2 h segeln. Unser Ziel ist die Bucht Lovisce auf Scredo. Dort ist es bereits sehr voll. Nach mehrmaligen Ankerversuchen (Jörg taucht auch zum Anker, wobei Egon schwimmend immer die Landverbindung ausgebracht hat) beschließen wir weiterzufahren, da der Ankergrund nicht gut und Starkwind für die Nacht angesagt ist. Der Wind kommt aus SSO mit ~ 10kn und unser Kurs ist 112°, deshalb fahren wir bis Korcula mit dem Motor. 21:00 Uhr legen wir in der ACI-Marina Korcula an und besichtigen anschließend die sehr schöne Altstadt.

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28.05.2013 (Dienstag): Wir legen 6:30 Uhr ab und haben einige Probleme, aus der sehr engen Marina herauszukommen. Wir fahren bis zur Tankstelle und tanken  116,5 l für 1100 Kuna. Ab 8:00 können wir segeln, der Wind kommt aus SO mit 15 Kn, das heißt kreuzen. Nach 8½ h haben wir 32sm Luftlinie zurückgelegt. Da der Wind immer schwächer wird und es zu regnen beginnt, bergen wir die Segel und fahren die letzten 17sm bis Dubrovnik unter Motor. Wir fahren in den Stadthafen Gruz und legen zuerst in der “Marina” Porat an. Die Liegegebühr von 200€ pro Nacht war uns dann doch etwas zu viel, so dass wir unser Glück im Segelclub Orsan versuchen und dort für 550 Kuna pro Nacht liegen können. 19:30 Uhr sind wir fest am Steg.

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29.5. 2013 (Mittwoch): Ruhetag in Dubrovnik. Lotte, Hillu und Egon fahren mit dem Bus in die Altstadt. Dort schlendern wir in den vielen Straßen und Gassen, besichtigen Kirchen, genießen die schönen Ausblicke auf die Umgebung bzw. die Stadtmauer, setzen uns in Cafe’s und beobachten einfach das Treiben rings um uns herum. Heute meint es der Wettergott gut mit uns, wir haben Sonne und angenehme Temperaturen. Jörg fährt mit dem Boot zum Segelmacher und lässt das Groß und die Selbstwendefock reparieren. Die Segellatten waren zu scharfkantig und haben die vorderen Lattentaschen kaputt gescheuert. Dadurch hatten wir in der Fock bereits eine Latte verloren. Die Reparatur war ziemlich aufwendig und hat länger gedauert als geplant. Er kam erst 19:00 Uhr zurück, die Rechnung war dann auch entsprechend (500€). Nach dem Segeleinziehen haben wir uns das Abendbrot im Restaurant Orsan schmecken lassen.  

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30.5.2013 (Donnerstag)/ 31.5.2013 (Freitag):
Wir legen 7:30 Uhr ab und fahren zum Ausklarieren in den Zollhafen von Dubrovnik. Die Bürokratie ist weiterhin groß, die Stationen Polizei, Hafenmeister, Polizei, Kontrolle der Vignette waren abzuarbeiten. Nach einer halben Stunde war alles geschafft, eine weitere halbe Stunde war noch Motorfahren notwendig, dann setzen wir die Segel bei Wind aus SW mit 3 bis 4Bft, gegen 10:00 Uhr hört es auf zu regnen. Mittags dreht der Wind auf WSW, weht mit 12 bis 17kn, wir laufen hoch am Wind mit 5 bis 7kn --- noch 80sm bis Bari.
14:00 Uhr entdecken wir Delfine, die uns mindestens ½ h begleiten. Es ist wunderschön zu erleben, wie sie mit dem Boot spielen. Besonders gern schwimmen sie vor dem Steven und vollführen Simultansprünge. Ab 14:15 Uhr müssen wir den Motor für 3 h arbeiten lassen, dann kommt wieder Wind.
Für die Nacht planen wir die Wacheinteilung im 3 h-Abstand: 1. Wache Hillu & Jörg, 2. Wache Lotte & Egon, Beginn 20:00 Uhr. Ab 20:30 Uhr wir der Wind sehr stark, kommt mit 7Bft aus W mit Gewitter und ständigen Blitzen um uns herum. Mit 2x gerefftem Groß lässt sich der Sollkurs von 210° gerade noch halten. 22:30 Uhr dreht der Wind auf SSW, wir bergen zusätzlich die Fock, laufen aber 20° unter dem Sollkurs. Beim Wachwechsel um 5:00 Uhr entscheiden wir nach Brindisi abzulaufen, statt nach Bari zu kreuzen (Entfernung 18sm, kreuzen gegen erhebliche Wellen). Nach Brindisi sind es 46sm, die man aber raumschots segeln kann. 8:00 Uhr nimmt der Wind ab (auf 4Bft), Groß wird ausgerefft und Fock gesetzt. 8sm vor Brindisi dreht der Wind auf NNO mit 4kn, wir motoren und bergen  die Segel.

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13:30 Uhr nach insgesamt 30 h, davon 25 h segelnd und 5 h mit Motor, legen wir in einer Marina in Brindisi an. (Preis 29€, dabei alles inclusive). Wir haben 141sm zurückgelegt, davon 116sm segelnd. Nach der langen anstrengenden Nacht ist nun Duschen, Boot saubermachen und Relaxen angesagt. Jörg repariert die am Lazybagg ausgerissene Lasche. Gegen 17:00 Uhr fahren wir mit dem Bus ins Zentrum von Brindisi. Besonderes hat die Stadt nicht zu bieten. Die Fußgängerzone ist ganz nett - es ist eben keine Touristenstadt. Einige alte Burgen, Aussichtstürme und Kirchen, vieles im 16. Jahrhundert gebaut, warten darauf, in das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen zu werden. Einkaufen im Supermarkt geht gut, Abendbrot in einem Restaurant schmeckt uns, der Hauswein auch. Mit dem Bus geht’s danach wieder zurück in die Marina und auf unser Boot.

 
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1.6.2013 (Sonnabend): Der Wind kommt mit bis zu 35kn aus S bis SW, auch wenn die Wettervorhersagen von windfinder.com bzw. DWD weniger Wind vorausgesagt haben. Also bleiben wir in Brindisi, nutzen die Zeit für die Arbeit am Computer, Spazieren gehen, Boot aufräumen, Mittagessen kochen,… Nachmittags fahren wir nochmals mit dem Bus ins Zentrum und können dort bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen in den oft recht engen Gassen bummeln und im Straßencafe sitzen. Für morgen ist Wind aus nördlichen Richtungen angesagt, sodass wir zeitig früh ablegen wollen.

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2.6.2013 (Sonntag): Wir legen, wie geplant, 5:20 Uhr ab, es regnet. Lotte und Hillu bleiben noch 2 h in der Koje. Nach ½ h wird das Groß gesetzt. Der Wind kommt mit 12 bis 20kn aus NW. Unser Kurs ist Richtung SO, d. h. wir kreuzen vor dem Wind entlang der italienischen Küste. Abwechseln regnet es mal schwächer und dann wieder stärker. In den Regenschauern laufen wir bis zu 11kn. Ein super Gefühl, das Boot mit solch einer Geschwindigkeit durch die Wellen rauschen zu lassen. Die normale Geschwindigkeit liegt zwischen 7 und 8kn. Gegen 10:00 Uhr lässt der Regen nach und es gibt blauen Himmel mit Sonnenschein. Unser Ziel erreichen wir nach 46sm, davon 4 motorend. Gegen 12:00 Uhr legen wir bei Wind im Stadthafen von Ortranto an.

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Nachmittags schauen wir uns die Stadt an, gehen dabei hinauf auf die Festung, laufen durch enge Altstadtgassen und an der Festungsmauer mit Blick auf Meer und Hafen entlang. In der Kathedrale können wir eine Decke aus Keramikfliesen bewundern. Die Sonne meint es inzwischen gut mit uns, sie scheint vom blauen Himmel. Eine kühle Briese kommt vom Meer. Ortranto gefällt uns wesentlich besser als Brindisi. Abends genießen wir Spagetti mit Schwertfisch, schwarzen Oliven,… und Rotwein. Ab 10:00 Uhr ein wunderschöner Tag.




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